Hosterwechsel – Was man beachten sollte!

geschrieben von
In Hosting

Ist man mit seinem aktuellen Hoster nicht zufrieden, so denkt man schnell und manchmal überhastet nach einem Hosterwechsel nach. Du solltest jedoch bedenken, dass ein Wechsel mit Arbeit verbunden ist. Diesen Wechsel möchtest du nicht noch ein weiteres Mal durchführen. Und genau deshlab solltest du dir deinen neuen Hoster genau auswählen, der deine Kriterien erfüllt.

Performance und Stadtort

Wenn man einen Hosterwechsel in Betracht zieht, sollte man sich zunächst darüber informieren, wie schnell der Server ans Internet angebunden ist und an welchem Standort (Land) sich der Server befindet, auf dem die Webseite später läuft. Betreibt man eine Webseite, die hauptsächlich auf deutsche Benutzer ausgerichtet ist, so bieten sich Hoster mit deutschem Standort an.

Zusätzlich sollte man natürlich auf die Verfügbarkeit des Servers achten. Meistens werden diese mit 99,9% angegeben. Möchte man sich nicht selber um Backups kümmern, so sollte man sich einen Hoster auswählen, der automatisiert Backups erstellt und das Einspielen dieser Backups leicht ermöglicht.

Diese Punkte spielen indirekt mit in das Thema SEO, da sich längere Ausfallzeiten schlecht auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken können. Ebenfalls sind lange Ladezeiten für Benutzer und Suchmaschinen suboptimal.

Support

Kleinere Hosting-Firmen bieten häufig nicht den Support, den man sich manchmal wünscht. Es kann passieren, dass deine Seite am Wochenende mitten in der Nacht ausfällt. Dann ist es wichtig, einen Hoster zu haben, der 24/7 Support anbietet. Und das am besten telefonisch! Hier sollte man sich im Vorfeld über die Reaktionszeiten informieren und lieber ein paar Euro mehr in die Hand nehmen.

Serversoftware

Was die Software des Server betrifft muss sichergestellt sein, dass nach dem Umzug der Webseite diese noch richtig funktioniert. Dies betrifft vor allem den Webserver (z.B. Apache). Hier sollten häufig verwendeten Module, wie z.B. das mod_rewrite-Modul, installiert sein. Dieses wird u.a. für Weiterleitungen verwendet.

Daten kopieren und DNS Eintrag vornehmen

Sobald die Datenbank kopiert und eingestellt wurde und alle Dateien per FTP auf den neuen Server übertragen wurden, muss als letzter Schritt nur noch der DNS Eintrag geändert werden.

Dadurch teilt man mit, auf welchem Server beziehungsweise unter welcher IP Adresse die Domain zukünftig erreichbar ist. Ist Dieser Vorgang abgeschlossen kann es ein paar Stunden dauern, bis die Webseite auf dem neuen Server erreichbar ist.

Im besten Fall bekommen die Nutzer von dieser Änderung gar nichts mit, da die Webseite auf dem alten Server noch so lange erreichbar ist, bis die Domain auf die IP des neuen Servers zeigt.

weitere Artikel

Kommentar schreiben